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Wohnen

Es gibt die zwei Alternativen, entweder auf dem Campus in einem Wohnheim zu leben oder sich selber etwas außerhalb des Campus zu suchen. Möchte man ins Wohnheim, sollte man sich tunlichst vor März um einen Platz bewerben, da es mehr Bewerber gibt als Plätze und die Wartelisten lang sein können. Um sich etwas außerhalb zu suchen, sollte man früh genug im August erscheinen, um Zeit zu haben und nicht den erstbesten Raum nehmen zu müssen. Da ich selber auf dem Campus gelebt habe, weiß ich nicht, wie einfach oder schwer es ist, etwas gutes und günstiges zu finden. Die beste Gegend zum Wohnen ist jedenfalls Kitsilano, wo man noch recht nahe an der Uni ist und es viele schöne Häuser gibt, die für WGs ideal sind. Ich habe in Fairview Crescent gewohnt und kann dieses Wohnheim auch empfehlen. Es hat eine Alterbeschränkung (ab 21), so daß dort in erster Linie internationale Studenten und Grads wohnen. Es hat einen Flair wie in einem kleinen Dorf und ein Cafe, in dem man viel Zeit verbringen kann. Der Nachteil ist, daß Fairview schon recht alt ist, und die Räume daher nicht mehr so besonders schön sind. Mich hatte das aber nicht gestört. Als Alternativen kommen Gage und Thunderbird in Frage. Gage besteht aus vier Hochhäusern, die recht neu und modern sind. Falls es einem gefällt, im 20. Stock zu wohnen, ist Gage durchaus attraktiv. Es ist abends mehr los, und die Räume sind moderner - dafür scheint es keine Spülmaschinen zu geben... Die Aussicht von manchen Räumen aus auf den Pazifik ist wirklich toll, wenn man hoch genug wohnt. Mir selbst hat aber die Atmosphäre in Fairview besser gefallen. Thunderbird ist sehr nahe am Department gelegen und auch nett. Da ich dort nur wenige Leute kannte, kann ich nicht sehr viel dazu sagen. Manche fanden es in Ordnung, andere nicht. Ein Vorteil ist, daß in Thunderbird Internet-Anschlüsse vorhanden sind. Die Alterbeschränkungen in Gage und Thunderbird sind jeweils 20. Die anderen Wohnheim sind nicht zu empfehlen, da dort in erster Linie Studenanfänger und Zweitjahr-Studenten leben, die doch noch ein etwas anderes Leben führen.
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Tim Wellhausen
2000-01-20